Darf man auf dem Grundstück bauen?
Für Grundstückskäufer, Eigentümer und Investoren, die vor dem Kauf oder der Planung prüfen möchten, was auf einem bestimmten Grundstück gebaut werden kann.
RechtsgebietImmobilien, Bauen und Raumplanung
Die Möglichkeit einer Bebauung hängt von der Raumordnung, der Beschaffenheit des Grundstücks, der Verkehrsanbindung, der Infrastruktur sowie besonderen Bedingungen und Beschränkungen ab, die für den jeweiligen Standort gelten.
Eine verlässliche Beurteilung beginnt mit der Identifizierung der Parzelle und einer gemeinsamen Prüfung räumlicher, rechtlicher und technischer Daten. In diesem Leitfaden werden die Reihenfolge der Überprüfung, die Verwendung des ISPU-Systems sowie lokale Quellen und Gerichtsbarkeiten in den Gespanschaften Primorje-Gorski Kotar und Istrien erläutert.
Wesentliche Punkte
- Ausgangspunkt ist die Lage innerhalb des Baugebietes, die baulichen Gegebenheiten ergeben sich aus allen geltenden Plänen und Sondervorschriften.
- Vor der Raumordnungsprüfung muss die Nummer der Katasterparzelle und der Katastralgemeinde genau ermittelt werden.
- Planungskarten müssen zusammen mit ihren Legenden, Ausführungsbestimmungen und allen anwendbaren Änderungen gelesen werden.
- Die Erforderlichkeit eines städtebaulichen Bebauungsplans kann sich unmittelbar auf die Möglichkeit einer unmittelbaren Projektumsetzung auswirken.
- Verkehrszugänge und Infrastrukturanbindungen werden räumlich, technisch und eigentumsrechtlich geprüft.
- Besondere Schutzmaßnahmen und Geländebeschaffenheiten können den Umfang, die Kosten und den Zeitrahmen des Projekts verändern.
- ISPU, VidiPlan und lokale Register bieten eine erste Qualitätsprüfung, die durch die Lektüre des offiziellen Planungsrahmens abgeschlossen werden sollte.
- Am sichersten ist es, vor dem Abschluss eines vorbehaltlosen Kaufvertrages die rechtliche, architektonische und geodätische Analyse durchzuführen.
Ausgangspunkt ist das Baugebiet
Die Lage des Grundstücks innerhalb des Baugebiets ist eine wichtige Voraussetzung für den Bau. Die tatsächliche Möglichkeit einer Bebauung ergibt sich aus der Bebauungsart, der Anordnung des Geländes, den Bedingungen für die Gestaltung des Baugrundstücks, der Verkehrsanbindung, der Infrastruktur und besonderen Schutzregelungen.
Der Raumplan bestimmt die Art der zulässigen Bebauung, die kleinste Fläche und Form des Grundstücks, die Lage und Größe des Gebäudes, die Anzahl der Stockwerke, die Bau- und Nutzungskoeffizienten sowie weitere Bedingungen für die Raumgestaltung.
Die Errichtungsmöglichkeit wird durch eine gemeinsame Prüfung des gültigen Raumordnungsplans, der Sonderregelungen und der tatsächlichen Situation vor Ort ermittelt.
Die Überprüfung beginnt mit der genauen Identifizierung des Grundstücks
Für die raumplanerische Prüfung sind die genaue Nummer des Katastergrundstücks und der Name der Katastralgemeinde erforderlich. Die gleiche Flurstücksnummer kann in mehreren Katastralgemeinden existieren, daher reichen die Adresse oder Angaben aus der Ausschreibung oft nicht aus.
Es ist notwendig, den Grundbuchauszug, den Katasterplan und die Ist-Situation zu vergleichen. Gleichzeitig sollte festgestellt werden, ob Fläche, Form und Grenzen des Grundstücks den amtlichen Aufzeichnungen entsprechen und ob das geplante Projekt ein oder mehrere Parzellen umfasst.
Unterschiede zwischen Grundbuch und Kataster, unklare Grundstücksgrenzen und Zugänge durch andere Grundstücke bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Diese Fragen können sich auf die Bildung eines Baugrundstücks, die Erstellung eines Projekts und den Nachweis des rechtlichen Interesses im Rahmen der Erteilung einer Genehmigung auswirken.
Anwendbarer Raumplan
Für dasselbe Grundstück können mehrere Raumordnungspläne relevant sein. Je nach Standort kommt der Raumordnungsplan der Stadt oder Gemeinde, der städtebauliche Generalplan, der städtebauliche Bebauungsplan oder ein anderer gültiger Plan zur Anwendung, der den Zweck des Raumes und die baulichen Verhältnisse näher festlegt.
Der Raumordnungsplan der Stadt oder Gemeinde bestimmt die Grenzen der Baugebiete und die grundsätzlichen Flächennutzungsbestimmungen. Im Schmalbereichsplan können das Verkehrs- und Infrastrukturnetz, die Bebauungsparzellen, die Bauweise, die maximal zulässige Höhe und weitere raumplanerische Bedingungen näher geregelt werden.
Die kartografische Darstellung ist zusammen mit der Legende und den Ausführungsbestimmungen zu lesen. Die Karte zeigt die räumliche Lage, während die Textbestimmungen die rechtliche Bedeutung der angezeigten Marke bestimmen.
Die Prüfung sollte alle geltenden Änderungen des Plans umfassen. Die in Vorbereitung befindlichen Pläne zeigen die mögliche Richtung der künftigen Entwicklung auf, während die Möglichkeit des Baus anhand des zum Zeitpunkt der Entscheidung geltenden Planungsrahmens bestimmt wird.
Entwicklungsstand und die Möglichkeit eines sofortigen Baus
Das Grundstück kann sich in einem bebauten Teil der Siedlung, in einem mit grundlegender Infrastruktur ausgestatteten Gebiet oder in einem Teil befinden, der noch Planungs- und Infrastrukturentwicklungsbedarf hat.
Für Teile des Baugebietes, die nicht mit grundlegender Infrastruktur bebaut und ausgestattet sind, wird ein städtebaulicher Bebauungsplan verabschiedet. In einem solchen Plan werden die Verkehrs- und Infrastrukturflächen, die Raumnutzung, die Baugrundstücke und die Bedingungen für die künftige Bebauung genauer festgelegt.
Für bestimmte Bereiche der städtischen Umgestaltung oder Sanierung, geschützte kulturhistorische Gebiete, Teile von Baugebieten auf dem kroatischen pomorsko dobro und für die Stadtkonsolidierung vorgesehene Flächen ist ein städtebaulicher Bebauungsplan erforderlich. Eine unmittelbare Umsetzung kann möglich sein, wenn ein übergeordneter Plan bereits den erforderlichen Detaillierungsgrad aufweist.
Vor dem Kauf sollte geklärt werden, ob eine städtebauliche Planpflicht besteht, mit deren Erstellung begonnen wurde und ob der gültige Planungsrahmen eine unmittelbare Gestaltung zulässt. Die Antwort kann die Dauer, Kosten und Durchführbarkeit des Projekts erheblich beeinflussen.
Landnutzung und Baubedingungen
Der Raumplan bestimmt den Zweck der einzelnen Flächen. Das Grundstück kann für Wohn-, Misch-, Geschäfts-, Gastronomie-, Touristen-, Produktions- oder andere Zwecke bestimmt sein, mit zusätzlichen Bedingungen für bestimmte Gebäudetypen.
- die kleinste Fläche und Breite des Baugrundstücks
- Bau- und Nutzungskoeffizienten
- Entfernung des Gebäudes von der Grenze und der Straße
- maximale Höhe und zulässige Etagenzahl
- Anzahl der Parkplätze
- Anteil natürlicher oder begrünter Fläche
- Art und Weise der Gestaltung des Gebäudes und des Daches
- Bedingungen für Nebengebäude, Schwimmbäder und andere Einrichtungen
Die Bedingungen können von der Art des Gebäudes, der Bauweise, der bestehenden Bebauung der Siedlung und der Lage des Grundstücks abhängen. Für den Wiederaufbau, die Interpolation und den Bau innerhalb geschützter oder historischer Einheiten gelten häufig besondere Regeln.
Verkehrsanbindung und Infrastruktur
Ein Baugrundstück muss gemäß Bebauungsplan Zugang zu einer Verkehrsfläche haben. Es ist zu prüfen, ob eine Erschließung im Gelände vorhanden ist, ob Breite und Anschluss den planerischen Anforderungen genügen und ob die entsprechenden Eigentumsrechte gesichert sind.
Eine im Plan dargestellte Straße bedarf einer gesonderten rechtlichen und technischen Prüfung. Es kann neu geplant, teilweise gebaut oder über Privatgrundstücke verlegt werden. Die Sicherung des Zugangs kann eine Unterteilung, die Schaffung einer Grunddienstbarkeit oder die Übertragung eines Teils des Grundstücks an eine lokale Behörde erfordern.
Es ist auch erforderlich, die Möglichkeit des Anschlusses an Strom, Wasserversorgung, Abwasser, Telekommunikation und andere notwendige Infrastruktur zu prüfen. Der Standort des Netzes zeigt seine Verfügbarkeit in der Region an, während der zuständige Betreiber die Kapazität und die technischen Bedingungen der Verbindung bestätigt.
Die Kosten für Gebäudezugang, Netzausbau und Infrastrukturausrüstung können die wirtschaftliche Kalkulation des Projekts erheblich verändern.
Besondere Schutzregelungen und Geländebeschaffenheiten
Für das Grundstück können besondere Regelungen zum Schutz der Natur, des Kulturguts, des Wassers, der Wälder, der landwirtschaftlichen Flächen, der Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie andere durch Sonderverordnungen festgelegte Beschränkungen gelten.
Im Küstenbereich erfordern das kroatische pomorsko dobro und der geschützte Küstenbereich (ZOP) besondere Aufmerksamkeit. Der ZOP umfasst einen 1.000 Meter breiten Landstreifen auf dem Festland und den Inseln sowie einen 300 Meter breiten Meeresstreifen ab der Küstenlinie. Dort gelten besondere Regeln für Planung, Nutzung und Küstenschutz.
- Schutzgürtel von Straßen und Infrastrukturlinien
- Wasserläufe und Sanitärschutzzonen
- kulturhistorische Einheiten und archäologische Zonen
- geschützte Landschaften und ökologisches Netzwerk
- Wald und wertvolle Agrarflächen
- Gebiete, die Überschwemmungen, Erdrutschen und anderen Gefahren ausgesetzt sind
Neigung, Bodenstabilität, Grundwasser und geologische Zusammensetzung erfordern möglicherweise zusätzliche Forschung, spezielle Projektlösungen und höhere Baukosten.
So überprüfen Sie das Land über ISPU
Das Geoportal des Raumordnungsinformationssystems (ISPU) ist der Ausgangspunkt für die Überprüfung von Raumplänen und anderen öffentlich zugänglichen Informationen zum Raum.
Beginnen Sie die Suche am besten mit der Nummer des Katastergrundstücks und dem Namen der Katastralgemeinde. Nach der Grundstücksfindung sollten die relevanten Schichten einbezogen und überprüft werden:
- die Grenze des Baugebietes
- Landnutzungsbezeichnung
- Abdeckung von Raumplänen
- Verkehrs- und Infrastrukturnetz
- Sonderregelungen und Schutzgebiete
- verfügbare Daten zu ausgestellten Bauunterlagen
- Pläne und deren Veränderungen im Entstehungsprozess
Nach der kartografischen Prüfung sollten der entsprechende Raumplan, die Legende und die Bestimmungen zur Umsetzung geöffnet werden. Es ist sinnvoll, einen Auszug der überprüften Schichten zusammen mit dem Namen des Plans und dem Datum der Überprüfung zu speichern.
ISPU bietet eine qualitativ hochwertige Erstanalyse. Den Abschluss bildet die Prüfung des gesamten Planungsrahmens, der amtlichen Unterlagen und des tatsächlichen Zustands des Grundstücks. Anträge auf Standort-, Bau- und sonstige Genehmigungen können über das ePermit-System eingereicht und überwacht werden.
Lokaler Check: Gespanschaften Primorje-Gorski Kotar und Istrien
Die Art und Weise, wie Raumpläne veröffentlicht werden, und die territoriale Zuständigkeit der Behörden, die Genehmigungen erteilen, unterscheiden sich zwischen Städten und Gespanschaften. Für Kvarner und Istrien stehen zusätzliche lokale Tools zur Verfügung, die eine praktische Überprüfung erleichtern.
Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar
Neben der staatlichen ISPU ist VidiPlan als Webbrowser und mobile Anwendung für das Gebiet der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar verfügbar. Es ermöglicht die Suche nach Raumplänen, einen Überblick über die Lage des Geländes und die Erstellung eines Ausschnitts der ausgewählten kartografischen Darstellung mit Legende.
Das Register der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar enthält geltende und in Vorbereitung befindliche Pläne und wird täglich aktualisiert. Auf derselben Seite finden Sie Links zur mobilen VidiPlan-Anwendung. Mit PratiPlan können Benutzer Pläne in Vorbereitung und öffentliche Konsultationen überwachen.
- Karte 1 – Zweck
- Karte 2 – Infrastruktur
- Karte 3 – Nutzungsbedingungen, Anordnung und Schutz
- Karte 4 – Baugebiete oder Baubedingungen
Für das Gebiet der Stadt Rijeka werden Standort-, Bau- und Nutzungsgenehmigungen sowie sonstige Verwaltungsakte von der zuständigen Verwaltungsbehörde der Stadt Rijeka ausgestellt.
Für das übrige Gebiet ist die zuständige Verwaltungsabteilung der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar zuständig. Sie arbeitet von Rijeka aus und über Niederlassungen in Crikvenica, Delnice, Krk, Mali Lošinj, Opatija und Rab sowie weitere Standorte in Čabar und Vrbovsko. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach der Stadt oder Gemeinde, in der das Grundstück liegt.
Bei Grundstücken an der Küste und auf Inseln sind der geschützte Küstenbereich (ZOP), das kroatische pomorsko dobro, die Verkehrserschließung, Wasserversorgung, Entwässerung sowie Natur- und Denkmalschutz zu prüfen. In steilem und verkarstetem Gelände sind Bodenstabilität, Gründungsart und Kosten der infrastrukturellen Erschließung besonders relevant.
Gespanschaft Istrien
Für Grundstücke in Istrien stehen neben der staatlichen ISPU auch das Raumplanregister des Instituts für Raumplanung der Gespanschaft Istrien und die entsprechende kartografische Online-Übersicht zur Verfügung.
Für das Gebiet der Stadt Pula werden raumplanungs- und baurechtliche Verwaltungsakte von der zuständigen Verwaltungsbehörde der Stadt Pula erlassen.
Für den Rest der Gespanschaft ist die Verwaltungsabteilung der Gespanschaft Istrien mit Büros in Buje, Buzet, Labin, Pazin, Poreč, Pula und Rovinj tätig. Ihr Büro in Pula ist für Barban, Fažana, Ližnjan, Marčana und Svetvinčenat zuständig, während die Stadt Pula von der zuständigen Stadtverwaltung betreut wird.
Im Küstengebiet Istriens sind die Bauvorschriften entlang der Küste, die touristische Nutzung, das kroatische pomorsko dobro und die infrastrukturelle Erschließung maßgeblich. In historischen Siedlungen und ländlichen Gebieten können zusätzlich Anforderungen des Denkmal-, Landschafts- und Ortsbildschutzes gelten.
Standortinformation und fachliche Analyse
Die Standortinformationen enthalten die relevanten Bestimmungen der auf allen Ebenen geltenden Raumordnungspläne für das angegebene Grundstück. In Gebieten, die von Raumordnungsplänen der neuen Generation abgedeckt werden, kann die Erstellung elektronisch über das Informationssystem erfolgen. Im übrigen wird sie auf Antrag von der zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt.
Standortinformationen geben einen offiziellen Überblick über den Planungsrahmen. Die Umsetzung eines Vorhabens und die Erstellung der vorgegebenen Entwürfe erfordern die für das jeweilige Projekt geltenden weiteren Handlungen und Dokumentationen.
Bei komplexeren Grundstücken ist eine städtebauliche Fachanalyse sinnvoll, die den gewünschten Eingriff mit dem Zweck des Raumes, der Größe und Form des Grundstücks, den Zugangsbedingungen, der Infrastruktur, den Baubedingungen, den Sonderregelungen und dem Zustand vor Ort abgleicht.
Die rechtliche Überprüfung umfasst Eigentum, Belastungen, Zufahrtsstraße, Dienstbarkeiten, Übereinstimmung mit Grundbuch- und Katasterdaten sowie vorhandenen Bauunterlagen. Durch die Kombination von rechtlichen, architektonischen und geodätischen Analysen können Projektdurchführbarkeit, Kosten und Zeitplan zuverlässiger beurteilt werden.
Checkliste vor dem Kauf oder Entwurf
Bei wertvolleren oder komplexeren Projekten sollte die Prüfung vor Abschluss eines vorbehaltlosen Kaufvertrages abgeschlossen sein. Der Vertrag kann so gestaltet werden, dass seine Wirksamkeit von der Bestätigung der planerischen, rechtlichen und technischen Annahmen für den beabsichtigten Bau abhängt.
Das frühzeitige Erkennen von Einschränkungen ermöglicht eine realistische Einschätzung des Grundstückswerts, der Projektkosten und des Zeitaufwands für die Umsetzung.
- Bestimmen Sie die Nummer der Katasterparzelle und der Katastralgemeinde
- Vergleichen Sie das Grundbuch, das Kataster und die Situation vor Ort
- Bestimmen Sie alle anwendbaren Raumordnungspläne
- Überprüfen Sie das Baugebiet und die Landnutzungsbezeichnung
- Bestimmen Sie die Erforderlichkeit eines städtebaulichen Bebauungsplans
- Überprüfen Sie die Bedingungen für die Bildung von Bauparzellen
- Bestimmen Sie den zulässigen Zweck, die Größe, die Höhe und die Position des Gebäudes
- Überprüfen Sie den Verkehrszugang und seinen Eigentumsstatus
- Ermitteln Sie die Möglichkeit und die Kosten von Infrastrukturanschlüssen
- Überprüfen Sie besondere Schutzregelungen und Infrastrukturkorridore
- Beurteilen Sie geologische, hydrologische und sonstige standortbezogene Risiken
- Überprüfen Sie bestehende Gebäude und Bauunterlagen
- Bestimmen Sie die zuständige Verwaltungsbehörde
- Beurteilen Sie, ob Standortinformationen und eine fachliche Analyse eingeholt werden sollten
Wie wir Sie unterstützen können
Vor dem Kauf oder der Planung prüfen wir die rechtlichen und raumplanerischen Voraussetzungen des Bauvorhabens, um rechtzeitig den Wert und die Grenzen des Grundstücks einschätzen zu können.
Unsere Unterstützung kann umfassen
- Analyse der Grundbuch- und Katastersituation sowie der Eigentumsverhältnisse
- Festlegung der geltenden Raumpläne, Zweckbestimmung und Baubedingungen
- Überprüfung des Baugrundstücks, der Straßenanbindung und der Infrastrukturrechte
- Ermittlung besonderer Schutzregelungen, Infrastrukturkorridore und sonstiger Beschränkungen
- Rechtliche Auslegung von Standortinformationen und Rechtsakten der zuständigen Behörden
- Erstellung von Vertragsbedingungen, die den Kauf mit der Bestätigung der Baumöglichkeit verbinden
Bei Bedarf arbeiten wir mit Architekten, Gutachtern und anderen Experten zusammen, sodass die Schlussfolgerung die rechtlichen und technischen Voraussetzungen des Projekts abdeckt.
Häufig gestellte Fragen
Kann jede Parzelle innerhalb eines Baugebietes bebaut werden?
Die Bebauung hängt von der Flächennutzungsbestimmung, der Geländeaufteilung, der Größe und Form des Grundstücks, der Verkehrsanbindung, der Infrastruktur, den Bedingungen des Raumordnungsplans und Sonderregelungen ab.
Wann ist eine Bebauung vor der Verabschiedung eines Bebauungsplans möglich?
Eine unmittelbare Projektumsetzung kann möglich sein, wenn ein übergeordneter Plan bereits den erforderlichen Detaillierungsgrad aufweist. In anderen Fällen muss der städtebauliche Bebauungsplan verabschiedet werden, bevor das geplante Vorhaben umgesetzt werden kann.
Kann die Zufahrt über eine Privatstraße erfolgen?
Eine solche Vorgehensweise kann zulässig sein, wenn sie dem Raumordnungsplan entspricht und das erforderliche Eigentums-, Miteigentums- oder Dienstbarkeitsrecht gesichert ist. Außerdem werden die Breite der Straße, die Anbindung an die öffentliche Straße und andere technische Bedingungen überprüft.
Wie verwende ich ISPU und VidiPlan?
Mit ISPU und VidiPlan lassen sich Grundstücke, Raumordnungspläne und relevante räumliche Ebenen lokalisieren. Eine belastbare Schlussfolgerung setzt jedoch die Prüfung der amtlichen Plankarte, der Legende, der Durchführungsvorschriften und sämtlicher geltender Planänderungen voraus.
Was bestätigen Standortinformationen?
Die Standortinformationen zeigen den Zweck des Raumes und die Bedingungen aus den geltenden Raumordnungsplänen. Sie bilden die Grundlage für die weitere Analyse, während die Zulässigkeit des konkreten Vorhabens im Prozess der Ausarbeitung der Planung und Erteilung des erforderlichen Verwaltungsakts überprüft wird.
Wann sollte die Prüfung der Bebaubarkeit durchgeführt werden?
Am sichersten ist es, die Prüfung vor dem Kauf eines Grundstücks oder dem Eingehen einer anderen Investitionsverpflichtung abzuschließen. Ist die Analyse noch nicht beendet, kann der Vertrag an die Erfüllung genau definierter planerischer, rechtlicher und technischer Bedingungen geknüpft werden.
Fachliche und rechtliche Prüfung
- Autor
- Gemeinsame Rechtsanwaltskanzlei Petar Petrinić und Vojko Braut
- Zuletzt geprüft
Amtliche Quellen und Links
- Raumplanungsgesetz – Amtsblatt 155/2025 ↗
- Baugesetz – Amtsblatt 155/2025 ↗
- ISPU-Geoportal ↗
- ePermit und andere elektronische Dienstleistungen im Bauwesen ↗
- VidiPlan – PGŽ-Raumplan-Viewer ↗
- Verzeichnis der PGŽ-Raumpläne und VidiPlan-Anwendungen ↗
- PratiPlan – Pläne in Vorbereitung und öffentliche Anhörungen ↗
- Verwaltungsabteilung für Raumplanung, Bau und Umweltschutz PGŽ ↗
- Raumplanung und Bau der Stadt Rijeka ↗
- Institut für Raumplanung der Gespanschaft Istrien ↗
- Verwaltungsabteilung für Raumplanung und Bauwesen der Gespanschaft Istrien ↗
- Bauamt der Stadt Pula ↗
Der rechtliche Ansatz muss dem tatsächlichen Ziel dienen.
Eine Entscheidung mit rechtlichen, steuerlichen oder finanziellen Folgen erfordert eine Prüfung der konkreten Umstände.
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